17 faszinierende historische Fotos aus aller Welt

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Den Spruch kennt so gut wie jeder. In diesem Artikel werden Sie sehen, was für Momente in der Geschichte anhand von Bildern festgehalten wurden. Es sind Situationen der Zeitgeschichte aus aller Welt, die ein oder andere werden Sie kennen, manche werden Sie auch überraschen.

Tauchen Sie ein in eine vergangene Welt, die man sich so heute gar nicht mehr vorstellen kann. Unsere Bildergalerie ist sehr abwechslungsreich – Bleiben Sie unbedingt bis zum Ende dran! Hinter vielen der Bilder verstecken sich große historische Ereignisse, die Ihnen auch ein Begriff sein werden.

1. Das Motorrad mit nur einem Rad

Ein Motorrad ist dafür bekannt zwei Räder zu haben. Doch dieses motorisierte Fahrzeug zeigt, dass ein Motorrad auch einrädrig sein kann. Das aus dem Jahr 1923 stammende Bild zeigt einen Mann, der auf einem einrädrigen Motorrad sitzt. Das Vehikel ist zwar eigen, aber scheint zu funktionieren.

Im 20. Jahrhundert sind viele Leute offen für neue Erfindungen gewesen. Somit ist wohl auch dieses andersartige Fahrzeug entstanden. Sogar heutzutage kann man ein einrädriges Kraftfahrzeug kaufen. Also hat sich diese Idee in einer gewissen Art und Weise durchgesetzt. Der Unterschied zwischen den beiden Kraftfahrzeugen ist, dass die moderneren mehr Technologie beinhalten. Die älteren Motorräder enthalten z.B. keine selbst balancierende Technik.

2. Das mit einem Gitter versetzte Motorrad

Apropos Motorräder. Hier ist ein weiteres Exemplar. Dieses Motorrad hat einen Beiwagen, der rundum durch Gitterstäbe verschlossen ist. Unklar ist, ob dieses Gestell für einen Film hergestellt wurde oder ob die Polizei damals Kriminelle wirklich so abgeführt hatte.

Das Bild ist aus dem Jahr 1921 und zeigt einen unerfreuten Sträfling, der neben einem Polizisten sitzt. Der Polizist schreibt in dem Moment etwas auf einen Block, während der Übeltäter ihm zusieht und in der Zelle kauert. Unvorstellbar wäre es das Gleiche in unserer Zeit zu tun. Heutzutage wäre sowas nicht mehr möglich, wenn man bedenkt, wie einfach es für den Banditen wäre, auszubrechen.

3. Das vermutlich älteste Selfie

Selfies sind Selbstporträts, die meistens mit einem Handy aufgenommen werden. Sie sind für dieses Zeitalter eine essenzielle Art ein Bild aufzunehmen. Trotz ihrer Popularität, sind sie jedoch noch sehr neuwertig, im Gegensatz zu traditionellen Porträts.

Deshalb ist es erstaunlich, dass dieser Mann schon damals eine Art Selfie geschossen hat. Das ca. 200-jährige Bild zeigt womöglich das erste Selfie aller Zeiten. Bilder sind damals äußerst aufwendig gewesen. Die Materialien waren sehr kostspielig und die Bilder haben mehrere Stunden gebraucht, um geschossen zu werden. Ob man sich heute immer noch so viel Mühe für ein Bild machen würde, ist wohl jedem selbst überlassen.

4. Kopfloses „Planking“

Nicht nur der Mann zuvor mit seinem Selfie ist allen einen Schritt voraus gewesen, sondern auch diese beiden Mädchen zeigen, dass sie schon vor ca. 100 Jahren besondere Bilder machen konnten.

Das Bild aus dem Jahr 1920 ergibt den Anschein, dass der Kopf eines Mädchens neben ihrem Körper liegt. Jedoch ist deutlich, dass dieses Bild nur gestellt ist. Dies ist zu erkennen, da eine der beiden Mädchen auf der Tischplatte liegt und das andere Mädchen ersichtlich ihren Kopf an einer Tischkante hervorstreckt. Allerdings erscheint die Irreführung im ersten Moment echt. Diese Handlung ist auch als (engl.) „Headless Horsemaning“ bekannt.

5. Die Lärmisolierende-Maske

Jeder verträgt Lärm etwas anders. Manchen macht es gar nichts aus und anderen kann es förmlich in den Wahnsinn treiben. Das aus dem Jahr 1925 stammende Werbebild zeigt eine Maske mit dem Namen „The Isolator“. Dieses Gebilde isoliert den Nutzer vor Unruhe und sorgt daher für Lautlosigkeit, wo immer man es aufsetzt.

Eine Maske, die Lärm abschneidet, scheint eine perfekte Erfindung zu sein. Jedoch sieht man, dass sich diese Entwicklung nicht wirklich durchgesetzt hat. Sonst würden deutlich mehr Menschen mit so einem Gegenstand herumlaufen. Dazu vermittelt die Maske keinen idealen Eindruck. Sie hat den Anschein unkomfortabel zu sein und verfügt dazu noch über ein schauriges Aussehen.

6. Der Auto-Aufzug

Wenn man schon von erstaunlichen Erfindungen spricht: Hier ein Aufzug, der Autos transportiert. Autos sind praktisch und kommen mit vielen Vorteilen. Jedoch bringen sie bedauerlicherweise ein paar Nachteile mit sich. Wie z. B. Parkplätze, aufgrund ihrer Größe.

In den Städten gibt es meist einen erheblichen Platzmangel und dadurch fällt es einem immer schwerer, sein Auto abzustellen. Da scheint ein Auto-Lift eine grandiose Idee zu sein. Ohnehin hat man nach oben immer genug Luft. Das 83-jährige Bild zeigt, damals zeitgemäße Fahrzeuge, wie sie auf Plattformen aufeinandergestapelt sind. Diese scheinen durch eine Art Rotationsmechanismus verbunden zu sein und bewegt zu werden. Der Auto-Aufzug hat sich wohl letztendlich durchgesetzt, denn man sieht sie heute noch vereinzelt in manchen Städten.

7. Ziplining – historisch und modern zugleich

Ziplining ist nicht nur neuerdings eine Freizeitaktivität, sondern bringt auch viel Geschichte mit sich. Es wurde bewiesen, dass auch im Himalaya Ziplines benutzt wurden. Schon damals wurden von Urvölkern Seile aufgespannt, um Menschen und Waren zu transportieren. Besonders hilfreich waren diese bei gefährlichen Schluchten und umständlich langen Wegen.

Später hatten Leute einst erkannt, dass diese Art von Fortbewegungsmittel sogar viel Freude mit sich bringt. Und hatten angefangen diese, als Freizeitbeschäftigung zu nutzen. Wie es auf dem 96-jährigen Bild erscheint, wird diese Aktivität auf einer Veranstaltung angeboten und das abgebildete Pärchen scheint unglaublich viel Spaß zu haben. Ziplining ist sogar heutzutage noch modern und hat sich entsprechend fest gefügt.

8. Bewässerte Pinguine

Die meisten wissen, dass Pinguine mit eisigen Temperaturen zurechtkommen. Ein warmes Klima kann jedoch für sie gefährlich sein, da sie überhitzen können. Zum Zeitpunkt des Bildes im Jahr 1930, hatte es eine Hitzewelle in Großteilen der USA gegeben. Entsprechend groß ist die Sorge um die exotischen Bewohner des Zoos gewesen.

Demgemäß ist es wichtig, dass man sich um die Tiere kümmert. Wie der Mann in dem Bild. Er begießt die Vögel mit Wasser, um sie etwas abzukühlen. Das ist in der Natur häufig zu beobachten, dass sich Pinguine in kühles Wasser stellen, um sich zu erfrischen. Demnach ist das Begießen eigentlich ganz vernünftig.

9. Das „Iter Avto“

Der Mensch hatte im Laufe der Zeit viele Arten gefunden sich zu zurechtzufinden. Ob er sich an den Sternen orientiert oder einen Gebrauchsgegenstand benutzt hatte, wie z.B. den Kompass. Mittlerweile gibt es das weitverbreitete Navigationssystem, doch so wie wir es kennen, erst seit rund 10 Jahren.

Das „Iter Avto“ wurde von italienischen Ingenieuren erfunden und ähnelt dem modernen Navigator stark. Zukunftsweisend ist, dass das „Iter Avto“ schon vor 89 Jahren herausgekommen ist. Er hatte funktioniert, indem die zu fahrende Strecke auf Papier übertragen und mit dem Antrieb des Autos verbunden wurde. Sodass sich, abhängig von der Geschwindigkeit, die Spule abgerollt hatte.

10. Verbot von Alkohol

Einige Zeit bevor alkoholische Getränke in den Vereinigten Staaten verboten wurde, gab es eine Bewegung, die angeregt hatte, alkoholische Getränke zu verbannen. Das Hauptargument der Protestler war, Männer und Familienväter, die alkoholische Getränke im Übermaß genießen, verschwenden somit das Geld, welches auch ihrer Familie zusteht und seien dazu meist auch gewaltbereit anderen Menschen gegenüber. Gestartet wurde die Bewegung größtenteils von christlichen Frauen.

Dazu ist es für Frauen eine gute Weise gewesen sich in der Politik zu etablieren. Wie man in dem 106-jährigem Bild sehen kann, gab es eine Kampagne gegen Alkohol. Mit dem Motto: „Lippen, die Likör berühren, sollen unsere nicht berühren“.

11. Coco Chanel und Salvador Dalí

Das Bild ist aus dem Jahr 1938. Zu sehen sind Coco Chanel und Salvador Dalí. Chanel war eine der bedeutendsten Modeschöpferinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Werke beeinflussen heute noch die Modewelt. Dalí war Maler und ebenso einer der angesehensten Künstler desselben Jahrhunderts.

Beide sind in ihren Berufsfeldern sehr erfolgreich gewesen. Chanel hatte sich über die Jahre ihr Modeimperium aufgebaut. Ihr Ziel war es, die französische Eleganz zum Vorschein zu bringen. Dalí hingegen wollte die Welt des Unbewussten hervorbringen. Seine Werke erscheinen wirr, aber gut durchdacht. Dies ist ihm hervorragend gelungen, denn seine Arbeiten begeistern heute noch viele Kunstfreunde. Dalí’s Faszination für Mode hatte er mit Chanel geteilt und somit hatte deren Freundschaft begonnen.

12. Ein neues Paar Schuhe

Das 73-jährige Bild wurde ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges aufgenommen. Man sieht einen Waisenjungen, der aus Österreich stammt. Er hat vom amerikanischen Roten Kreuz ein Paar Schuhe gestiftet bekommen.

Dem 6-jährigem Werfel kann man ansehen, wie sehr er sich auf ein neues Paar Schuhe freut. Das Meiste in dieser Zeitperiode war schwer zu ergattern. Essen, Kleidung und Wohnraum waren schwer zu beschaffen. Entsprechend freudig ist dann die Reaktion des Jungen, als er ein so wertvolles Geschenk bekommen hatte. Schuhe waren damals besonders selten und äußerst kostspielig. So eine Knappheit wäre für uns, in unserer heutigen Gesellschaft, unvorstellbar.

13. Ungewöhnliche Haustiere

In dem Bild aus dem Jahr 1950 sieht man eine Frau, die ihren Hummer ausführt. In den 1940er und den 1950er Jahren ist es in manchen Haushalten angesagt gewesen, ungewöhnliche Haustiere zu halten. Zu diesen Tieren haben Affen, Eulen, Geparde, Kängurus, Rehe und Pumas gezählt.

Man stellt sich die Frage, warum man solch unübliche Tiere halten sollte. Außergewöhnliche Tiere sind zu der Zeit sehr in Mode gewesen und hatten als das perfekte Accessoire gegolten. Prominente wie Audrey Hepburn, Josephine Baker und Frida Kahlo haben exotische Tiere gehalten. Aufgrund dessen haben viele angefangen, sich unkonventionelle Tiere beschaffen. Unter anderem diese Frau.

14. Das mobile Bücherregal

Ein Aufenthalt im Krankenhaus kann nicht nur viele Unannehmlichkeiten mit sich bringen, sondern ist meist auch äußerst langweilig. Die Genesung ist bei den meisten Patienten ein langwieriger Prozess. Bücher helfen dabei, Zeit zu vertreiben. Eine gute Erfindung ist das Bücher-mobil aus dem Jahr 1928 gewesen.

Es ist ein Bücherregal auf Rädern, damit es mobil ist. Dieses Konstrukt konnte dann ganz praktisch von Zimmer zu Zimmer geschoben werden. Ein Krankenhaus ist unglücklicherweise nicht absolut keimfrei und Erreger haben sich somit ideal über die Bücher verbreiten können. Bedauerlicherweise wurde das Bücher-mobil schnellstmöglich aus den Krankenhäusern entfernt, nachdem festgestellt wurde, dass Keime enthalten waren.

15. Die Treue eines Hundes

Der Hund und der Mensch sind seit einer Ewigkeit miteinander vertraut. Das ist aber nicht immer so gewesen. Denn Wölfe waren für lange Zeit mit dem Menschen verfeindet. Der Wolf ist der Vorahne des Hundes. Vor 30.000 Jahren ist es zur Erstbegegnung gekommen. Ein Wolf hat sein Rudel verlassen, um sich vorsichtig einem Volksstamm zu nähern.

Wie es in dem Bild aus dem Jahr 1945 zu sehen ist. Selbst in den härtesten Zeiten hält der Hund zum Menschen. Schließlich wurden aus Mensch und Hund gute Kumpanen und sie können zusammen jede Lebenslage durchstehen, da ihre Bindung so stark ist.

16. Vorschriften für Bademode

Vor vielen Jahren waren Dress-Codes viel strenger als heute. Heutzutage sind Kleidervorschriften kaum noch vorzufinden. Wie hier in dem 99-jährigen Bild. Hier misst ein Mann mithilfe eines Messbands, die Länge der Kleider. Schlecht zu erkennen ist, ob die Frauen darüber verärgert sind oder dies für verständlich halten.

Die Handlung scheint aber doch aufsehen zu erregen da die Kinder, die sich im Hintergrund befinden, ganz verblüfft schauen. Also kann es durchaus sein, dass dieses Handeln doch nicht so üblich war, obwohl damals die Toleranz für manche Kleidungsstücke recht klein war. Glücklicherweise müssen wir heutzutage solche Problematiken nicht mehr mitmachen.

17. Die bunten 50er

Wenn man sich die 1950er vorstellt, kommen einem hauptsächlich schwarz-weiß Bilder in den Kopf. Das Bild aus dem vorhin genannten Jahr zeigt, wie farbenfroh diese Zeitperiode war. Das Bild wurde vor ca. 10 Jahren nach koloriert und lässt einen bildlich sehen wie schön und ungewohnt zugleich, diese Zeitperiode war.

Ungewohnt, weil diese gewisse Annahme vorab schon im Kopf vorhanden ist. Die, die einen glauben lässt, dass alles in dieser Ära nur grau sei. Jedoch werden die Erwartungen durch das oben gezeigte Bild widerlegt. Es würde sonst nie einer darauf kommen, dass die 50er auch bunt und farbenfroh waren. Genau wie unsere Zeitepoche.