21 Tiere mit besonders hoher Lebenserwartung – sind zwei davon sogar unsterblich?

1. Der Weiße Stör – 104 Jahre oder älter?

Eine Besonderheit ist es, die den Weißen Stör von anderen Fischen unterscheidet: er hat keine Schuppen, sondern Knochenplatten im Bereich des Kopfes. Zudem besteht sein Skelett aus Knorpel und nicht aus Gräten. Wird der Weiße Stör im Durchschnitt etwa zwei Meter lang, wurden schon Angehörige seiner Spezies entdeckt, die sechs Meter Länge aufwiesen.

Die Eier der Fische, bekannt als Kaviar, gelten seit langem als Spezialität. Dies hatte im Laufe der Zeit eine Überfischung zur Folge, die sich aktuell allerdings relativiert hat. Der älteste gefundene Weiße Stör soll 104 Jahre alt geworden sein. Aber wer weiß? Möglich ist es, dass irgendwo in den Weiten des Ozeans noch ein älteres Tier unterwegs ist.

Interessant: Haben Sie sich jemals gefragt, warum wir Gänsehaut bekommen?

Gänsehaut entsteht, wenn winzige Muskeln an der Basis jedes Haarfollikels sich zusammenziehen, wodurch die Haare aufgerichtet werden. Dies ist eine evolutionäre Reaktion auf Kälte oder emotionale Reize, die ursprünglich dazu diente, die Körperwärme zu erhöhen oder das Erscheinungsbild zu vergrößern, um Bedrohungen abzuwehren. Heute ist diese Reaktion meist ein Überbleibsel unserer tierischen Vorfahren.