Die „reale Mogli“: Das geschieht, wenn Kinder in der Wildnis groß werden!

9. Mein Freund, der Elefant

Glauben Sie uns! Dieses Foto ist ganz sicher nicht „gephotoshopt“. Mit ihrer Unschuld freundete sich Tippi mit einem der Giganten des Tierreichs, dem afrikanischen Elefanten Abu, an. Auf dem Bild reitet sie auf Abus Rüssel, als er seine Herde in den Okavango-Sümpfen in Botswana führt. Tippie wurde überall und von jedem akzeptiert. Sie war neugierig, aber niemals aufdringlich. Sie wusste nicht, dass sie nicht so groß ist, wie Abu der Elefant war. Sie begegnetet den Tieren stets auf Augenhöhe. Tippi würde nur mit ihrem Freund sprechen, wie sie mit ihr sprechen würden. 

Sie nannten sie „das kleine Mädchen, das mit Tieren redete“. Wie aber war es möglich, dass Tippi mit den gefährlichsten Tieren der Bevölkerung so starke Bindungen eingehen konnte? Das Geheimnis: sie waren an den Menschen gewöhnt. Die meisten Tiere waren von Bauern verwaist und mit der Flasche aufgezogen worden. Mit wilden Tieren wäre so eine Art der Begegnung niemals möglich. Denn wilde Tiere werden entweder davonlaufen oder sie angreifen, vor Angst oder um ihr Junges zu schützen.

Interessant: Haben Sie sich jemals gefragt, warum der Himmel blau ist?

Der Himmel erscheint blau, weil Luftmoleküle das Sonnenlicht streuen. Blaulicht hat eine kürzere Wellenlänge als rotes Licht und wird daher stärker gestreut, was den Himmel für uns blau erscheinen lässt. Dieses Phänomen wird als Rayleigh-Streuung bezeichnet und erklärt auch, warum der Himmel bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang rötlich ist.