Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Katzenminze den Stoff Nepetalacton enthält, der spezifische Bereiche im Hirn einer Katze stimuliert. Dieser Stoff beeinflusst die Amygdala, die mit Entscheidungen und Emotionen verbunden ist, den Riechkolben, der verschiedene Gerüche verarbeitet und den Hypothalamus, der unterschiedliche Funktionen steuert, wie zum Beispiel auch das Sexualverhalten.
Die Anregung des Hypothalamus könnte auch der Grund sein, warum sich Katzen nach Kontakt mit der Katzenminze gerne herum rollen – was ansonsten läufige Katzen tun. Deswegen reagieren junge Katzen auch nicht auf Katzenminze, bevor sie geschlechtsreif sind. Allerdings ist die Reaktion auf Katzenminze genetisch bedingt, weshalb auch nicht alle Katzen darauf reagieren. Übrigens werden nicht nur Haustiger wuschig von der Katzenminze, sondern auch Großkatzen.
Interessant:Wussten Sie, dass das Universum ein Echo hat?
Die kosmische Hintergrundstrahlung ist ein schwaches Echo des Urknalls, der vor etwa 13,8 Milliarden Jahren stattfand. Diese Strahlung, die im gesamten Universum gleichmäßig verteilt ist, liefert wichtige Hinweise auf die Entstehung und Entwicklung des Universums. Sie wurde erstmals 1965 entdeckt und ist eine der stärksten Belege für die Theorie des Urknalls.