Wenn die Niagarafälle sprechen könnten

20. Industrie contra Natur

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Die Fabriken, die die Wasserfälle zu eigenen Zwecken nutzten, veränderten den Strom fast vollständig. Hier trafen 2 große Giganten aufeinander: Wissenschaftler, die die Schönheit des Naturschauspiels erhalten wollten und Geschäftsleute, die die erneuerbare Energie daraus gewinnen wollten. Es war ein beinhartes Tauziehen. Schließlich war man bemüht, hier irgendwie eine akzeptable Lösung für beide Seiten zu finden.

Die Industrie war der Ansicht, dass sie durch die Entnahme von Wasser eigentlich zur Erhaltung der Niagarafälle beitrug. Da die Wasserfälle so nämlich weniger Wasser führten, würde dies die natürliche Erosion verlangsamen. Die tatsächliche Erosion betrug etwas über 1 Meter pro Jahr. Dieses Argument klingt durchaus plausibel.

Interessant: Haben Sie sich jemals gefragt, warum der Himmel blau ist?

Der Himmel erscheint blau, weil Luftmoleküle das Sonnenlicht streuen. Blaulicht hat eine kürzere Wellenlänge als rotes Licht und wird daher stärker gestreut, was den Himmel für uns blau erscheinen lässt. Dieses Phänomen wird als Rayleigh-Streuung bezeichnet und erklärt auch, warum der Himmel bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang rötlich ist.