Goldmedaille und dann? 19 Olympiasieger damals und heute

11. Klaus Wolfermann, Gold im Speerwurf, 1972

Bild: imago images / Pressefoto Baumann

In seiner Jugend war Klaus Wolfermann Turner. Etwas später entdeckte er das Handballspiel für sich. Sein kräftiger Wurf fiel den Trainern sofort auf. Nachdem er sich im Fünf- und Zehnkampf ausprobiert hatte, landete er schließlich glücklicherweise beim Speerwurf. Für die Olympischen Spiele 1972 in München trainierte Wolfermann äußerst intensiv. Diese akribische Vorbereitung sollte sich lohnen.

Mit 90,46 Meter übertraf er seine Rivalen. Er überflügelte mit diesem Wurf sogar den Weltrekordinhaber Janis Lusis. Klaus Wolfermann war damit Olympiasieger und gewann somit die Goldmedaille. Ein Jahr später stellte er einen neuen Weltrekord mit 94,08 Meter auf. Der beim Publikum beliebte Speerwerfer wurde in den Jahren 1972 und 1973 zum „Sportler des Jahres“ gewählt. Heute ist Klaus Wolfermann 74 Jahre …

Interessant: Wussten Sie, dass Tardigraden extremen Bedingungen standhalten können?

Tardigraden, auch bekannt als "Wasserbären", sind winzige Lebewesen, die extreme Temperaturen, hohen Druck, Strahlung und sogar das Vakuum des Weltraums überleben können. Sie tun dies, indem sie in einen Zustand der Kryptobiose eintreten, bei dem ihre Stoffwechselaktivität nahezu zum Erliegen kommt. Diese Fähigkeit macht sie zu einigen der widerstandsfähigsten Organismen auf der Erde.